Ausbildung

Mein Weg zum Beruf des Augenoptikers

Nach dem Abitur am Aggertalgymnasium Engelskirchen stellte sich die Frage, ob Studium oder Lehre.
Da das damalige Verhältnis zwischen meinen Eltern sehr angespannt war, beschloss ich zunächst einmal in die Lehre zu gehen.

Eigentlich ist es Zufall, daß ich Augenoptiker geworden bin. Mein ursprünglicher Berufswunsch war Radio- und Fernsehtechniker.
Trotz mehrerer Vorstellungsgespräche fand ich keine Ausbildungsstelle.

Das Arbeitsamt, welches mich bei meiner Suche unterstützte hatte eines Tages den Vorschlag gemacht ob ich nicht Interesse an einem Praktikum als Augenoptiker hätte. Ich absolvierte ein Praktikum bei der Firma Optik Knappertsbusch und fand den Beruf interessant und vielseitig. Die Kombination von Handwerk und den Umgang mit Menschen fand ich spannend. Zu diesem Zeitpunkt wurde von den Augenoptikern noch der weisse Kittel getragen und der Berufsstand hatte ein hohes Ansehen.
Nach dem Praktikum wurde mir eine Lehrstelle angeboten und ich ergriff diese Chance und begann 1983 eine Ausbildung zum Augenoptiker.
3 Jahre später hatte ich meinen Augenoptiker-Gesellenbrief und da es mir im Unternehmen gut gefallen hat, beschloss ich als Augenoptiker-Geselle bei Optik Knappertsbusch zu bleiben. Die Firma Optik Knappertsbusch war ein familiengeführtes Unternehmen mit einigen Filialen und im Rheinisch Bergischen Kreis sehr erfolgrreich unterwegs.
Der nächste Schritt war die berufliche Fortbildung an der  Höheren Fachschule in Köln.